Leistungen & Preise in der 24 Stunden Pflege und Betreuung

24-Stunden-Betreuung zuhause mit zusätzlicher Fördermöglichkeit
Wenn ein Mensch im Alltag zunehmend Unterstützung braucht, stellt sich für Angehörige oft eine schwierige Frage: Wie kann Betreuung zuverlässig organisiert werden, ohne dass der vertraute Lebensmittelpunkt aufgegeben werden muss?
Die sogenannte 24-Stunden-Betreuung zuhause bietet eine liebevolle Alternative zum Umzug in ein Pflegeheim. Die Betreuungskraft unterstützt im Alltag, hilft im Haushalt, begleitet außer Haus und schenkt Sicherheit, Nähe und Struktur.
Dabei ist für viele Familien entscheidend, wie sich eine solche individuelle Betreuung finanzieren lässt. Bei SENCURINA können zusätzliche Fördermöglichkeiten genutzt werden, durch die sich die tatsächliche finanzielle Belastung für Familien mitunter deutlich reduzieren lässt. Welche Leistungen im Einzelfall infrage kommen, prüfen wir gemeinsam in der Beratung.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Betreuung in vertrauter Umgebung
- Entlastung für Angehörige
- Unterstützung im Alltag, bei Körperpflege, Haushalt, Mobilität und Begleitung
- selbständige Betreuungskräfte mit persönlicher Begleitung durch SENCURINA
- individuelle Prüfung von Kosten, Pflegekassenleistungen und möglichen zusätzlichen Erstattungen
- ein Organisationsmodell, das Betreuung zuhause und Finanzierung zusammendenkt
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Das SENCURINA Fördermodell
Mit dem SENCURINA Fördermodell nutzen Familien ein Betreuungsmodell, das häusliche Betreuung mit zusätzlichen Erstattungsmöglichkeiten über die Pflegekasse verbindet.
Die SENCURINA Pflege und Betreuung GmbH ist als Anbieter von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI anerkannt. Dadurch können unter bestimmten Voraussetzungen im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern nicht nur der Entlastungsbetrag, sondern auch umgewandelte Pflegesachleistungen für anerkannte Alltagsunterstützung eingesetzt werden.
Konkret bedeutet das: Ab Pflegegrad 2 können bis zu 40 % des Pflegesachleistungsbudgets für anerkannte Unterstützungsleistungen genutzt werden, sofern dieses Budget nicht bereits vollständig durch einen ambulanten Pflegedienst ausgeschöpft ist. Genau hier liegt der besondere Vorteil des Fördermodells: Die Betreuung zuhause wird nicht nur organisiert, sondern kann durch zusätzliche Pflegekassen-Erstattungen besonders gefördert werden.
Für Familien zählt am Ende die tatsächliche monatliche Belastung. Deshalb betrachten wir nicht nur die Haushaltssituation, den Betreuungsbedarf und die damit verbundenen Betreuungskosten, sondern auch verfügbare Pflegekassenleistungen sowie weitere Erstattungsansprüche. So entsteht ein realistisches Bild davon, welche Betreuung möglich ist und mit welcher tatsächlichen finanziellen Belastung zu rechnen ist.
Was bedeutet das konkret?
- Die Betreuungskraft arbeitet selbständig und unterstützt im vereinbarten Rahmen.
- Die erforderlichen und gewünschten Tätigkeiten werden individuell abgestimmt.
- SENCURINA begleitet Beratung, Auswahl, Organisation und Betreuung während der Laufzeit.
- Fördermöglichkeiten wie Sachleistungsumwandlung, Pflegegeld und Entlastungsbetrag können die finanzielle Belastung reduzieren.
- Die Beratung berücksichtigt von Anfang an, welche Pflegekassenleistungen und sonstigen Erstattungen im konkreten Fall eingesetzt werden können.
Das SENCURINA Fördermodell verbindet häusliche Betreuung mit der gezielten Nutzung zusätzlicher Pflegekassen-Erstattungen. So wird von Anfang an geprüft, welche Fördermöglichkeiten im konkreten Fall eingesetzt werden können und wie sich die tatsächliche monatliche Belastung für Familien reduzieren lässt.
Was kostet 24-Stunden-Betreuung im Fördermodell?
Die Kosten einer 24-Stunden-Betreuung sind so individuell wie jede Betreuungssituation. Sie hängen vom Betreuungsumfang, von den Anforderungen an die Betreuungskraft und von den vorhandenen Fördermöglichkeiten ab.
Als erste Orientierung können Betreuungskosten ab ca. 2.800 € pro Monat dienen. Die tatsächliche monatliche Belastung kann durch Pflegegeld, Entlastungsbetrag, Sachleistungsumwandlung, Verhinderungspflege und steuerliche Entlastungen deutlich sinken.
Im Beratungsgespräch prüfen wir gemeinsam, welche Kosten realistisch sind und welche Leistungen der Pflegekasse im konkreten Fall eingesetzt werden können.
Wovon hängen die Kosten ab?
Der Preis richtet sich nach den spezifischen Anforderungen Ihrer Pflegesituation. Dazu gehören insbesondere:
- Betreuungsbedarf und Tagesstruktur
- Pflegegrad
- Mobilität und Transferbedarf
- Demenz oder kognitive Einschränkungen
- Inkontinenz
- nächtlicher Unterstützungsbedarf
- gewünschte Deutschkenntnisse
- Erfahrung und Qualifikation der Betreuungskraft
- Anzahl der zu betreuenden Personen
- Wohn- und Haushaltssituation
Mögliche Erstattungen und Entlastungen
Zur Finanzierung der häuslichen Betreuung können verschiedene Leistungen kombiniert werden:
- Entlastungsbetrag: 131 € monatlich ab Pflegegrad 1.
- Sachleistungsumwandlung: Ab Pflegegrad 2 können bis zu 40 % des Sachleistungsbudgets für anerkannte Alltagsunterstützungsleistungen eingesetzt werden, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
- Pflegegeld: Ab Pflegegrad 2 wird Pflegegeld zur freien Verfügung der pflegebedürftigen Person ausgezahlt.
- Verhinderungspflege: Je nach Voraussetzungen können jährlich bis zu 3.539 € genutzt werden.
- Steuerliche Entlastung: Haushaltsnahe Dienstleistungen können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigt werden.
Welche Erstattungen tatsächlich genutzt werden können, hängt immer von der persönlichen Situation ab. Wir geben Ihnen gern eine erste Orientierung zu möglichen Entlastungen. Steuerliche Hinweise ersetzen jedoch keine individuelle Steuerberatung.
Beispielrechnungen zur Orientierung
Die folgenden Beispiele zeigen, wie sich die monatliche Belastung durch Pflegekassenleistungen und weitere Entlastungen reduzieren kann. Sie dienen der Orientierung und ersetzen keine individuelle Berechnung.
| Situation | Typische Merkmale | Gesamtkosten (30 Tage) | Effektive monatliche Belastung (Beispiel) |
|---|---|---|---|
| Leichte Betreuungssituation | Alleinlebend, leicht eingeschränkte Mobilität (Rollator/Gehstock), beginnende Demenz, keine Inkontinenz, Grundkenntnisse Deutsch, erste Betreuungserfahrung | ca. 3.120 € | ca. 1.835 € |
| Mittelschwere Betreuungssituation | Weitere Personen im Haushalt, eingeschränkte Mobilität, mittleres Demenzstadium, leichte Inkontinenz, kommunikative Deutschkenntnisse, Demenzbetreuung, erweiterte Erfahrung | ca. 3.480 € | ca. 1.763 € |
| Anspruchsvolle Betreuungssituation | Zwei betreute Personen, Bettlägerigkeit, Transfer/Umlagern nötig, fortgeschrittene Demenz, Harn-/Stuhlinkontinenz, fortgeschrittene Deutschkenntnisse, qualifizierte Demenzbetreuung | ca. 3.900 € | ca. 1.069 € |
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Erstaufnahmepauschale mit Zufriedenheitsgarantie
Für Erstanamnese, Auswahl der ersten Betreuungsperson und Vertragsanbahnung wird nach Anreise Ihrer ersten Betreuungsperson einmalig eine Pauschale in Höhe von 418 € berechnet – aber nur, wenn Sie mit unserer Dienstleistung zufrieden sind.
Falls Sie uns innerhalb von 7 Tagen nach der Anreise mitteilen, dass Sie mit der erbrachten Betreuungsdienstleistung nicht zufrieden sind und den Vertrag beenden möchten, entfällt die Erstaufnahmepauschale oder wird Ihnen zurückerstattet.
So erhalten Sie die Möglichkeit, die Betreuungssituation praktisch zu erleben, bevor die einmalige Pauschale anfällt.
Für wen eignet sich eine Betreuung zuhause?
Es gibt viele gute Gründe, warum eine Betreuung zuhause die passende Wahl sein kann: Demenz, körperliche Einschränkungen, die Folgen eines Schlaganfalls oder andere Erkrankungen. Manchmal geht es aber auch darum, Seniorinnen und Senioren durch den Tag zu begleiten, Sicherheit zu geben und Vereinsamung zu vermeiden. Gemeinsam werden so die Herausforderungen des Alltags gemeistert. Ein Höchstmaß an Vertrauen und Sicherheit kann entstehen, während Angehörige deutlich entlastet werden.
Eine Betreuung zuhause kann sinnvoll sein, wenn ...
- ein Mensch nicht mehr dauerhaft allein leben sollte,
- Angehörige im Alltag entlastet werden müssen,
- regelmäßige Unterstützung im Haushalt benötigt wird,
- Mobilität und Orientierung nachlassen,
- Demenz oder kognitive Einschränkungen vorliegen,
- nach Krankheit, Krankenhausaufenthalt oder Schlaganfall Unterstützung gebraucht wird,
- ein Pflegeheim aktuell nicht gewünscht oder nicht passend ist,
- Gesellschaft, Tagesstruktur und Sicherheit im Alltag fehlen.
Zu Hause können Ihre Angehörigen in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Die Betreuungsperson passt sich an die Gewohnheiten Ihrer Lieben an – nicht umgekehrt. So bleibt das Leben individueller und selbstbestimmter.
Was übernimmt die Betreuungskraft im Alltag?
Die erforderlichen und gewünschten Tätigkeiten der Betreuungskraft können individuell abgestimmt und vereinbart werden. Im Mittelpunkt stehen Unterstützung im Alltag, Hilfe im Haushalt, aktivierende Betreuung und Begleitung.
Körperpflege & persönliche Unterstützung
Persönliche Hygiene und Körperpflege sind wichtige Bestandteile des alltäglichen Lebens und eng mit Wohlbefinden und Würde verbunden. Die Betreuungskraft unterstützt bei täglichen Routinen und achtet dabei auf Privatsphäre, Respekt und die individuellen Gewohnheiten der betreuten Person.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Waschen, Duschen, Baden und Eincremen
- Mundpflege, Kämmen und Rasieren
- An- und Auskleiden
- Unterstützung beim Toilettengang
- Hilfe bei Inkontinenzversorgung
- Hilfe bei Nahrungs- und Getränkeaufnahme
- Erinnerung an ausreichende Flüssigkeitszufuhr
- Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme (Erinnerung/Beobachtung – keine medizinische Verantwortung)
Ernährung & Mahlzeiten
Die Betreuungskraft kann einkaufen, kochen, Speisen zubereiten und Mahlzeiten nach Bedarf portionieren. Sie unterstützt dabei, dass Essen und Trinken im Alltag nicht zu kurz kommen.
Dabei können Gewohnheiten, Vorlieben und ärztliche Ernährungshinweise berücksichtigt werden, soweit dies im Alltag möglich und vereinbart ist.
Haushalt & Alltagshilfe
Betreuungskräfte leisten mehr als persönliche Unterstützung. Sie helfen auch bei alltäglichen Aufgaben im Haushalt und tragen dazu bei, dass das Zuhause sauber, geordnet und lebenswert bleibt.
Typische Aufgaben sind:
- Einkaufen
- Kochen und Zubereiten der Speisen
- Waschen und Bügeln
- Wohnungsreinigung
- Reinigung des direkten Arbeits- und Lebensumfeldes
- Pflanzenpflege und Haustierbetreuung, sofern vereinbart
- Unterstützung bei der Organisation der Haushaltsführung
Mobilität & aktivierende Betreuung
Mobilität im Alter ist ein Schlüssel zur Lebensqualität und Selbstständigkeit. Die Betreuungskraft unterstützt bei alltäglichen Bewegungsabläufen und fördert die vorhandenen Fähigkeiten.
Dazu gehören zum Beispiel Hilfe beim Aufstehen, Gehen und Stehen sowie Transfers zwischen Bett, Stuhl oder Rollstuhl.
Bei allen Tätigkeiten gilt: Hilfe zur Selbsthilfe. Bevor die Betreuungskraft etwas für die betreute Person übernimmt, versucht sie – soweit möglich – es mit ihr gemeinsam zu tun. So können Fähigkeiten erhalten und Selbstvertrauen gestärkt werden.
Begleitung außer Haus
Die Betreuungskraft kann bei Arztbesuchen, Friseurbesuchen, Fußpflege, Einkäufen, Spaziergängen, Ausflügen oder Veranstaltungen begleiten.
Dadurch bleiben Teilhabe, Bewegung und vertraute Aktivitäten auch dann möglich, wenn alleinige Wege schwieriger werden.
Gesellschaft & soziale Betreuung
Menschliche Nähe und soziale Interaktion spielen eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden im Alter. Betreuungskräfte leisten Gesellschaft, führen Gespräche, lesen vor, spielen gemeinsam und begleiten bei Aktivitäten.
Auch gemeinsames Fernsehen, Vorlesen, Spiele oder das gemeinsame Nachgehen von Hobbys können Teil der Betreuung sein.
Sicherheit im Alltag und in der Nacht
Die gute Seele schläft im Zimmer nebenan – so beschreiben viele Familien den beruhigenden Vorteil der Betreuung zuhause.
Die Betreuungsperson ist nicht nur tagsüber präsent, sondern kann auch nachts in Notfällen reagieren. Die Nächte dienen der Erholung; gelegentliche nächtliche Unterstützung kann je nach Situation vereinbart werden.
Bei regelmäßigem Nachtbedarf sollten zusätzliche Unterstützungsmodelle geprüft werden.
Was SENCURINA für Sie organisiert
Uns ist sehr daran gelegen, Ihnen unsere Arbeit und alle Vorgänge transparent darzustellen. In der Betreuung zuhause kommt es entscheidend darauf an, dass jeder Beteiligte seine Aufgabe zuverlässig erfüllt.
Im Fördermodell begleitet SENCURINA Sie bei Beratung, Organisation, Auswahl und laufender Abstimmung, ohne Arbeitgeber der selbständigen Betreuungskraft zu sein. Ziel ist eine Betreuungslösung, die zur Pflegesituation, zum Haushalt und zu den Erwartungen aller Beteiligten passt.
Persönliche Beratung
Schon in der ersten Kontaktaufnahme klären wir die wichtigsten Fragen und verabreden mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch. Dies kann telefonisch, digital oder persönlich erfolgen.
In diesem Gespräch erörtern wir Ihr Anliegen ausführlich. Sie haben Gelegenheit, alle Ihre Fragen zu stellen. Wenn wir für Sie tätig werden dürfen, nehmen wir die individuelle Betreuungssituation sehr genau auf.
Bedarfserfassung und Empfehlung
Wir erfassen exakt Ihre persönliche Pflegesituation zu Hause. Daraus kann der tatsächliche Unterstützungsbedarf ermittelt werden. Selbstverständlich sprechen wir auch über Ihre Wünsche und Erwartungen.
Auf Basis dieser Informationen erhalten Sie eine konkrete Empfehlung und einen realistischen Preisrahmen, der zu Ihrer Situation passt.
Auswahl geeigneter Betreuungskräfte
Sie erhalten passende Profile mit ausführlicher Beschreibung. Alle Vorschläge sind auf Ihren Bedarf ausgerichtet und werden vorher sorgfältig nach den gestellten Anforderungen ausgewählt.
Bei der Auswahl achten wir auf Erfahrung, persönliche Eignung, Sprachkenntnisse, Umgang mit der konkreten Betreuungssituation und die Rahmenbedingungen im Haushalt.
Organisation und laufende Begleitung
SENCURINA unterstützt bei organisatorischen Fragen rund um Betreuungsstart, Vertragsanbahnung, Fördermöglichkeiten und laufende Betreuung.
Wir begleiten Sie, wenn Fragen auftreten oder ein Problem zu lösen ist. Rufen Sie uns einfach an – wir unterstützen Sie als Ansprechpartner und kümmern uns um die nächsten Schritte.
Was bedeutet „24-Stunden-Betreuung“ wirklich?
Die Bezeichnungen „24h-Betreuung“, „24-Stunden-Betreuung“ oder „24-Stunden-Pflege“ sind Begriffe, die im Volksmund entstanden sind, weil die Betreuungskraft häufig in häuslicher Gemeinschaft mit der zu betreuenden Person lebt und daher theoretisch rund um die Uhr anwesend wäre.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Betreuungskraft 24 Stunden am Tag arbeitet. Betreuung findet im vereinbarten Rahmen statt; Ruhezeiten und Erholung müssen berücksichtigt werden.
Die Nächte bleiben in der Regel zur Erholung frei, außer bei gelegentlichen Notwendigkeiten oder im Notfall. Bei dauerhaft hohem nächtlichem Unterstützungsbedarf sollte gemeinsam geprüft werden, ob zusätzliche Hilfe erforderlich ist.
Bei der Zusammenarbeit mit selbständigen Betreuungskräften ist eine klare Abstimmung wichtig: Aufgaben, Zeiten, Erreichbarkeit und Grenzen der Betreuung sollten transparent besprochen und passend zur Situation vereinbart werden.
Was Betreuungskräfte nicht übernehmen dürfen
Eine medizinische Behandlungspflege darf die Betreuungskraft nicht durchführen. Dazu gehören zum Beispiel:
- Wundversorgung
- Injektionen
- Medikamente stellen
- Verbände wechseln
- medizinische Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung
Sofern solche Leistungen erforderlich sind, erfolgt die Versorgung durch einen deutschen ambulanten Pflegedienst. Die Betreuungskraft kann im Alltag unterstützen und mit Angehörigen sowie Pflegedienst zusammenwirken, soweit dies vereinbart und zulässig ist.
Diese klare Abgrenzung schützt alle Beteiligten und sorgt dafür, dass jede Aufgabe dort liegt, wo sie fachlich und rechtlich hingehört.
Betreuung zuhause oder Pflegeheim?
Die Entscheidung zwischen Betreuung zuhause und Pflegeheim gehört zu den schwersten Fragen für Angehörige. Beide Versorgungsformen können richtig sein – entscheidend ist, was zur pflegebedürftigen Person, zur Familie und zur Versorgungssituation passt.
Vertraute Umgebung
Einer der größten Vorteile der Betreuung zuhause ist, dass Ihre Angehörigen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Soziale Kontakte, Nachbarschaft, vertraute Räume, Haustiere und persönliche Routinen bleiben erhalten.
Individuelle Unterstützung
In der häuslichen Betreuung steht der einzelne Mensch im Mittelpunkt. Die Betreuungskraft kann sich stärker auf persönliche Gewohnheiten, Tagesrhythmus und Wünsche einstellen.
Angehörige bleiben eingebunden
Angehörige sind nicht nur Besucher, sondern bleiben Teil der Betreuungssituation. Sie können mitgestalten, Hinweise geben und gemeinsam mit SENCURINA und der Betreuungskraft die passende Alltagsstruktur entwickeln.
Ehrliche Einordnung
Eine Betreuung zuhause ist nicht in jedem Fall günstiger als ein Pflegeheim. Die Kosten können vergleichbar sein; in einzelnen Fällen kann ein günstiger Heimplatz preiswerter sein. Entscheidend ist daher nicht nur der Preis, sondern welche Versorgungsform am besten zur betroffenen Person passt.
Bei sehr hohem medizinischem Bedarf, dauerhaftem Nachtbedarf oder fehlendem Plan B bei Ausfall der Betreuungskraft kann ein Pflegeheim oder eine ergänzende Versorgung sinnvoller sein. SENCURINA hilft bei einer realistischen Einschätzung.
Häufige Fragen
Was kostet 24-Stunden-Betreuung im SENCURINA Fördermodell?
Die Kosten hängen vom individuellen Betreuungsbedarf ab. Als erste Orientierung können Kosten ab ca. 2.800 € pro Monat dienen. In Beispielrechnungen liegen die Gesamtbetreuungskosten je nach Situation bei etwa 3.120 €, 3.480 € oder 3.900 € pro Monat. Durch Pflegekassenleistungen und steuerliche Entlastungen kann die tatsächliche monatliche Belastung sinken.
Welche Förderungen sind möglich?
Möglich sind je nach Voraussetzung Entlastungsbetrag, Sachleistungsumwandlung, Pflegegeld, Verhinderungspflege und steuerliche Entlastungen. Welche Leistungen im Einzelfall genutzt werden können, prüfen wir im Beratungsgespräch.
Was bedeutet § 45a SGB XI?
§ 45a SGB XI betrifft Angebote zur Unterstützung im Alltag. Wenn ein Anbieter landesrechtlich anerkannt ist und die persönlichen Voraussetzungen erfüllt sind, können bestimmte Leistungen über die Pflegekasse erstattet werden. Das SENCURINA Fördermodell nutzt diesen Ansatz, um Betreuung zuhause mit einer systematischen Prüfung möglicher zusätzlicher Erstattungen zu verbinden.
Ist 24-Stunden-Betreuung auch für Ehepaare möglich?
Ja. Auch wenn zwei Personen im selben Haushalt Unterstützung benötigen, kann eine Betreuungskraft beide begleiten. Der Betreuungsbedarf, die Wohnsituation und die Anforderungen beider Personen fließen in die Kostenkalkulation und die Auswahl der Betreuungskraft mit ein.
Ist 24-Stunden-Betreuung auch bei Demenz möglich?
Ja, Demenzbetreuung gehört zu den häufigsten Anlässen für eine 24-Stunden-Betreuung zuhause. Je nach Demenzstadium wird eine Betreuungskraft mit entsprechender Erfahrung ausgewählt. Bei fortgeschrittener Demenz prüfen wir gemeinsam, ob zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist.
Arbeitet die Betreuungskraft wirklich 24 Stunden am Tag?
Nein. Der Begriff „24-Stunden-Betreuung“ meint nicht, dass die Betreuungskraft rund um die Uhr arbeitet. Er beschreibt, dass die Betreuungskraft häufig im Haushalt lebt und dadurch im Alltag präsent ist. Ruhezeiten und Erholung müssen eingehalten werden.
Welche Aufgaben übernimmt die Betreuungskraft?
Typische Aufgaben sind Unterstützung bei Körperpflege, Ankleiden, Mahlzeiten, Mobilität, Haushalt, Einkaufen, Kochen, Wäsche, Spaziergängen, Arztbesuchen und gemeinsamer Alltagsgestaltung.
Darf die Betreuungskraft Medikamente stellen oder Spritzen geben?
Nein. Medizinische Behandlungspflege wie Medikamente stellen, Injektionen geben, Wundversorgung oder Verbände wechseln übernimmt ein ambulanter Pflegedienst.
Was passiert, wenn die Betreuungskraft nicht passt?
SENCURINA bleibt während der Betreuung Ansprechpartner. Wenn Fragen auftreten, sich die Situation verändert oder ein Wechsel erforderlich wird, unterstützen wir bei der Lösung.
Ist die Betreuungskraft bei mir angestellt?
Nein. Die Betreuungskraft arbeitet selbständig und ist nicht bei Ihnen oder bei SENCURINA angestellt. SENCURINA begleitet Beratung, Auswahl, Organisation und laufende Abstimmung, ist dabei aber nicht Arbeitgeber der Betreuungskraft.
Braucht die Betreuungskraft ein eigenes Zimmer?
Für die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft benötigt die Betreuungskraft ein eigenes Zimmer. Außerdem benötigt sie Zugang zu Bad und Küche. Kost und Logis werden frei gestellt.
Wie schnell kann eine Betreuung starten?
Das hängt von Betreuungsbedarf, Anforderungen und Verfügbarkeit geeigneter Betreuungskräfte ab. Im Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, welcher Startzeitpunkt realistisch ist.
Lassen Sie Kosten und Förderung unverbindlich prüfen
Jede Betreuungssituation ist anders. Deshalb beginnt eine gute Lösung mit einem persönlichen Gespräch. Wir besprechen gemeinsam, welche Unterstützung benötigt wird, welche Betreuungskraft passen könnte und welche Fördermöglichkeiten in Ihrer Situation infrage kommen.
Unser Ziel ist es, Ihnen maßgeschneiderte Hilfe zukommen zu lassen – transparent, persönlich und passend zu Ihrer Situation.
